Fußboden – Heizung – Empfehlungen vom Fachmann   Vor kurzem aktualisiert!

Zusammenfassung

Nach Rücksprache mit dem Heizungsfachmann:

Der Boden hat eine ca. 2 bis 3 Grad höhere Temperatur als der Raum.

Nachtabsenkung lohnt sich kaum, da der Boden 2 bis 3 Stunden die Wärme speichert und noch an den Raum abgibt.

Nach dem Aufdrehen des Thermostates dauert es ca. 2 bis 3 Stunden bis der Boden wieder aufgeheizt ist und Wärme an den Raum abgibt.

Somit ist eine konstante Einstellung der Thermostate die Lösung, da für das Aufheizen sehr viel Energie benötigt wird.

Mit der Fußbodenheizung richtig Heizen: Der Aufbau entscheidet  

Die Funktion der Flächenheizung hängt in erster Linie von ihrem Aufbau ab. Entscheidend ist dabei die Lage der wärmeführenden Komponenten (Heizrohre oder elektrische Heizleiter). Befinden sich diese unter einer starken Schicht Heizestrich, reagiert die Flächenheizung nur sehr träge auf geänderte Einstellungen. Der Grund dafür ist, dass sie zunächst den Boden erwärmt, bevor die thermische Energie im Raum ankommt. Der massive Fußboden wirkt dabei jedoch als Speicher und gibt Wärme auch in Heizpausen noch an den Raum ab. Liegen die wärmeführenden Komponenten weiter oben im Bodenaufbau, reagiert die Heizung schneller und der Speichereffekt des Bodens bleibt aus.

Im Alltag vom Selbstregeleffekt der Flächenheizung profitieren

Drehen Hausbesitzer das Thermostat am Heizkörper über längere Zeit auf Stufe fünf, kann der Raum überhitzen. Neben unnötigen Heizkosten führt das auch zu Einbußen im Komfort. Bei einer richtig eingestellten Fußbodenheizung kann das nicht passieren. Denn diese kommt im Gegensatz zu Heizkörpern mit sehr niedrigen Oberflächentemperaturen aus. Diese liegen nur knapp über der Raumtemperatur und beeinflussen die Wärmeübertragung. So gibt die Heizung mit sinkender Differenz zwischen Raum- und Oberflächentemperatur automatisch weniger Energie ab. Wer mit der Fußbodenheizung richtig heizen möchte, hat es durch den sogenannten Selbstregeleffekt einfacher.

Mit der Fußbodenheizung richtig heizen: Die Raumtemperatur 

Während Heizkörper einen Großteil der Heizwärme über Konvektion an die Raumluft übertragen, arbeiten Flächenheizungen sonnengleich mit Wärmestrahlung. Diese wirkt direkt auf feste Körper und sorgt für eine hohe Behaglichkeit. Der Vorteil: Ohne Einbußen im Komfort können Verbraucher die Temperatur am Thermostat etwas geringer einstellen und Heizkosten sparen. Ein einfaches Versuch-Irrtum-Verfahren zeigt, welche Einstellung die richtige ist. Aber Achtung: Da die Flächenheizung oft nur langsam reagiert, sollten Verbraucher nach dem Dreh am Thermostat erst ein bis zwei Stunden warten. So lange kann es dauern, bis sich die endgültige Fußbodenheizung-Temperatur eingestellt hat.

Sparsam und komfortabel durch die passende Einrichtung  

Möchten Verbraucher mit der Fußbodenheizung richtig heizen, sollten sie auch die Inneneinrichtung passend zur Heizung wählen. Viele Möbel und starke Teppiche können die Wirkung der Heizung beeinträchtigen und dazu führen, dass einzelne Räume zu wenig Energie abbekommen. Sie werden unter Umständen nicht mehr richtig warm und der Komfort sinkt.

Absenkzeiten im Heizbetrieb senken die Heizkosten nur wenig

Wer mit der Fußbodenheizung richtig heizen möchte, denkt oft auch über längere Heizpausen nach. So lässt sich die Vorlauftemperatur der Heizung immer dann absenken, wenn alle schlafen oder keiner mehr zuhause ist. Infolgedessen sinkt die Raumtemperatur und das Gebäude verliert weniger Energie. In der Praxis lohnt sich das jedoch nur begrenzt. Denn bevor die Temperatur im Raum fällt, gibt der Boden die eingelagerte Wärme ab. Gegen Ende der Heizpause muss dieser erst wieder aufgeladen werden, bevor die Heizwärme im Raum ankommt.

Dieses Verhalten verbraucht ungefähr so viel Energie, wie die Heizung in der Pause gespart hat und sorgt insgesamt für minimal sinkende Heizkosten. Wer mit einer massiven Fußbodenheizung richtig heizen möchte, kann also in vielen Fällen auf die Heizpausen verzichten. Anders ist das in längeren Nichtnutzungszeiten oder bei leichten Flächenheizsystemen. Hier können sich Heizpausen vor allem im Altbau positiv auf die Heizkosten auswirken.


Umzug – neues Gesetzt 2025

Was heißt das für Ihren Umzug?

Wenn Sie umziehen, ist eine rechtzeitige Meldung entscheidend. Idealerweise informieren Sie uns sechs Wochen, spätestens jedoch zwei Wochen vor Ihrem Umzugstermin. So stellen Sie sicher, dass Sie weiterhin zuverlässig mit Strom oder Gas versorgt sind – ohne Unterbrechung oder unnötige Kosten.

Auch ein später gemeldeter Auszug kann zum Problem werden: Wenn sich der Nachmieter noch nicht angemeldet hat, haften Sie sonst möglicherweise weiter für den Verbrauch an Ihrer alten Adresse. Deshalb gilt: Umzüge immer frühzeitig melden.

Ein Tipp zur Beschleunigung: Die sogenannte Marktlokations-ID (MaLo-ID) hilft uns, Ihre Verbrauchsstelle eindeutig zuzuordnen. Sie finden die Nummer auf Ihrer Stromrechnung. Wenn Sie diese nicht kennen, reicht alternativ auch die Zählernummer.

Und beim Anbieterwechsel?

Auch beim Wechsel Ihres Energieversorgers greift ab dem 6. Juni das neue 24-Stunden-Verfahren. Sobald Sie sich für einen neuen Anbieter entscheiden, beginnt ein abgestimmter Datenaustausch zwischen allen Beteiligten: Energieversorger, Netzbetreiber und Messstellenbetreiber. Innerhalb eines Werktages ist die Umstellung abgeschlossen – sofern keine vertraglichen Bindungen bestehen.

Wichtig: Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen bleiben davon unberührt. Planen Sie deshalb auch hier vorausschauend.

So gelingt Ihre Energie-Ummeldung

  • Umzug melden: Möglichst 6 Wochen, spätestens 2 Wochen im Voraus
  • Marktlokations-ID angeben (wenn vorhanden) oder Zählernummer
  • Zählerstände bei Aus- und Einzug erfassen und übermitteln
  • Vertragsumzug prüfen: Gilt Ihr bisheriger Tarif auch am neuen Wohnort?
  • Schlussabrechnung abwarten und neue Abschlagsinfos erhalten

Wir unterstützen Sie dabei mit unserem Online-Formular, dem persönlichen Service im Kundencenter oder per Telefon. So läuft Ihr Wechsel sicher und planbar – ganz in Ihrem Tempo.

Mehr Informationen

Quelle: BiggeEnergie – Olpe


Mietspiegel Olpe

Eine bequeme und schnelle Möglichkeit zur individuellen Berechnung der ortsüblichen Vergleichsmiete bietet der kostenlose Online-Rechner zum qualifizierten Mietspiegel. Sie ersparen sich dort die einzelnen manuellen Berechnungsschritte der Korrekturparameter.

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MSP Olpe 2023 (analyse-konzepte.de) Mietspiegel Kreis Olpe 20232.7 MB


BioFlüssiggas

Biogenes Propan ist das Flüssiggas der Zukunft. Es ist nachhaltig und ressourcenschonend und spart – gegenüber dem konventionellen Flüssiggas – noch einmal bis zu 90% an CO2-Emissionen ein. Dabei bringt biogenes Flüssiggas die gleiche Flexibilität und die gleichen positiven Produkteigenschaften in der Anwendung mit, punktet aber mit einer noch größeren Effizienz als konventionelles Flüssiggas.

Vor allem mit Blick in die Zukunft, kann sich der Umstieg auf Bio-Flüssiggas / Bio-LPG lohnen, da es als regenerativer Energieträger im Gebäudeenergiegesetz (GEG) anerkannt wird. Wer also Bio-Flüssiggas zur Energieversorgung nutzt, muss nicht zwingend zusätzliche Technologien wie bspw. eine Solaranlage zur Erzeugung erneuerbarer Energie einsetzen, um das GEG zu erfüllen.

Ihr Bio-Flüssiggas / Bio-LPG Anbieter » PROGAS


Nebenkostensteigerung durch steigende Gebäudeversicherung im Jahr 2023

(weitere Informationen finden sie auch hier)

Aufgrund von Rohstoffmangel, Schwierigkeiten in der Materialbeschaffung und einem anhaltenden Facharbeitermangel steigen seit einigen Monaten die Preise in der Bauwirtschaft massiv. Die Baupreise für Wohngebäude sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Mai 2022 um 17,6% gegenüber dem Mai 2021 gestiegen und erreichen damit historische Ausmaße.

Diese Baukostensteigerung hat Auswirkungen auf die Versicherungsbranche. Der gleitende Neuwertfaktor in der Wohngebäudeversicherung steigt im Jahr 2023 auf 24,06 (2022: 20,97). Damit erhöhen sich die Prämien aller Wohngebäudeversicherungen in Deutschland anbieterunabhängig pauschal um 14,73%. In der Wohngebäudeversicherung zum gleitenden Neuwert wird durch den Versicherer die Neuwertwiederherstellung zu den aktuellen Baupreisen garantiert. Um die gestiegenen Kosten im Schadenfall finanzieren zu können, wird die Prämie und der aktuelle Neubauwert eines Gebäudes jährlich mit dem jeweiligen Index des Versicherungsjahres angepasst. Eine vergleichbare Entwicklung beobachten wir auch in den verschiedenen Indizes betrieblicher und industrieller Gebäudeversicherungen. Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) gibt als Beispiel für die gestiegenen Schadenkosten den durchschnittlichen Leitungswasserschaden in Deutschland mit EUR 3.213,00 an. Der Aufwand ist von 2016-2021 um 42% gestiegen. Weitere Ausführungen zu diesem Thema lesen Sie in unserem aktuellen Marktreport Wohngebäudeversicherung. Sollten Sie Fragen zu Ihrer Wohn- oder Betriebsgebäudeversicherung haben, melden Sie sich bitte bei uns. Unser Team hilft Ihnen gerne weiter.

(Quelle: Hasenclever u. Partner)